Wie finde ich das für mich am besten wirksame Heilverfahren?

 

Homöopathie, Akupunktur, Schüssler Salze, Hypnose, TCM, Osteopathie, Phytotherapie... die Liste der natürlichen Heilverfahren ist lang. Für den Laien ist es da schwer zu entscheiden, welches Verfahren ihm am besten hilft.

 

Dies gilt umso mehr, als keine Methode durchweg das Mittel der Wahl ist: Genauso, wie eine OP bei einer Blinddarmentzündung lebensrettend ist, kann sie bei einem Magen-Darm-Infekt nicht helfen. So ist es auch bei den Naturheilverfahren: Die passende Methode zur richtigen Zeit, also beim richtigen Patienten und passendem Beschwerdebild, ist der Schlüssel zur am besten wirksamen Therapie.

 

Als Wissenschaftlerin und Heilpraktikerin kenne ich die Vorteile und Grenzen aller gängigen Therapieverfahren und den aktuellen Stand der Forschung. Bei meinen Patienten setze ich individuell ausgewählt nachweislich wirksame natürliche Heilverfahren ein, wie zum Beispiel:

  • Phyto-(Heilpflanzen-)therapie und andere natürliche Therapeutika (z.B. aus dem Aryuveda)
  • Gesprächs- und Verhaltenstherapie
  • Entspannungsverfahren wie: Autogenes Training, progressive Muskelentspannung, Achtsamkeitstraining
  • Bewegungstherapie, Osteopathie, Kinesiologie
  • Triggerpunktbehandlung, Faszientherapie
  • Akupunktur, Akupressur
  • Ernährungstherapie
  • Autologe Immuntherapie
  • Neuraltherapie nach Huneke
  • Oranotherapie, vitOrgan Schwerpunktpraxis (s. Video)
  • und andere

Wenn Sie also Rat in der Wahl des für Sie besten Heilverfahrens suchen, helfe ich Ihnen gerne. Denn: des Menschen beste Medizin ist der Mensch!

 

Ihre

Karin Rüttgers

 

 


Ein Wort zur Homöopathie

 

Die Homöopathie war zur Zeit ihrer Erfindung (ausgehendes 18. Jhdt.) durch Samuel Hahnemann revolutionär, da sie den sehr mechanistischen und teils sehr drakonischen "medizinischen" Methoden der damaligen Zeit  die Hinwendung zum leidenden Menschen entgegensetzte. Das verbindet sie mit vielen anderen natürlichen oder alternativen Heilmethoden, bei denen auch das Zusammenspiel der Kräfte im Organismus, bzw. dessen Störung im Mittelpunkt steht.

 

Die Wirkung der in der Homöopathie eingesetzten Hochpotenzen ist mit unserem heutigen naturwissenschaftlichen Verständnis nicht nachvollziehbar und konnte im Rahmen moderner klinischer Prüfung bislang nicht nachgewiesen werden.

 

In vielen homöopathischen Präparaten liegen die Wirkstoffe jedoch in Konzentrationen vor, wie sie auch für sehr wirksame körperliche Signalstoffe (Hormone etwa D12) gelten oder auch bei einzelnen klassisch-pharmazeutischen Zubereitungen bekannt sind (z.B. Botulinumtoxin etwa D8); Urtinkturen oder niedrige Potenzen entsprechen in ihrer Konzentration sogar den sehr üblichen Molekülen in unserem Körper (Albumin = D1; Glucose = D3; Eisen, Zink = D5). Der Grenzwert für das hochgiftige Dioxin liegt bei etwa D15. Diese Betrachtung zeigt, dass bei Homöopathika übliche Verdünnungen durchaus sehr wirksam sein können.

 

Wie bei allen anderen von mir eingesetzten Therapien auch, wähle ich auch Homöopathika danach aus, welche Wirksamkeitsbelege vorliegen und ob diese beim in Frage stehenden Patienten ein Optimum an Wirkung und Verträglichkeit versprechen.